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Arbeitsbewältigungsgespräch (AB-C)

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Arbeit gut bewältigen können

Die Erhaltung und die Förderung der eigenen Arbeitsbewältigungsfähigkeit ist wesentlich für die Erhaltung der Gesundheit. Ziel jedes einzelnen Menschen ist es sicherlich gut und sicher in die Pension gehen zu können. 

Was bedeutet eigentlich Arbeitsfähigkeit bzw. Arbeitsbewältigungsfähigkeit (work ability)?

„Arbeitsfähigkeit definiert das Verhältnis der individuellen Leistungsfähigkeit zur tatsächlichen, vom Unternehmen gestellten Arbeitsanforderung. Im Mittelpunkt steht das Potenzial (die Stärken und Schwächen) der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine bestimmte Arbeitsaufgabe zu einem gegebenen Zeitpunkt zu bewältigen. Sind die vom Unternehmen gestellten Arbeitsanforderungen mit den individuellen Leistungsvoraussetzungen im Gleichgewicht, liegt eine gute Arbeitsfähigkeit und eine gute Produktivität und Qualität der Arbeit vor. Bei einem Ungleichgewicht ist die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Die langfristigen Folgen schlechter Arbeitsbedingungen sind Krankheit und die Gefahr eines dauerhaften Ungleichgewichts. Das ist ein Grund schnell zu handeln, damit die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten und die Produktivität sowie die Qualität der Arbeit nicht gefährdet werden. Auf beiden Seiten der Waage können Maßnahmen helfen. So können einerseits die Arbeitsanforderungen bzw. Belastungen angepasst werden und andererseits der Mensch gestärkt werden. Dies kann durch den Abbau von bestimmten Belastungen oder durch den Aufbau von betrieblichen oder individuellen Ressourcen geschehen.“1

Das Arbeitsbewältigungsgespräch

Im Mittelpunkt des ca. 60-minütigen Gesprächs steht der Arbeitnehmer.

Im ersten Teil wird die aktuelle Arbeitsbewältigungssituation mit Hilfe des „Work Ability Index“ (ein kurzer wissenschaftlich validierter Fragebogen) erhoben, für die Gesprächspartner sichtbar gemacht und erläutert. Darauf aufbauend wird der Gesprächspartner mit Fragen angeleitet, geeignete persönliche sowie betriebliche Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Arbeitsbewältigung zu suchen und die Umsetzungsschritte zu überlegen. Die Personen schließen mit sich selbst einen Gestaltungs-Vertrag. Schlussendlich wird gemeinsam ein Maßnahmenplan entwickelt, der dann von dem Betroffenen selber umgesetzt werden kann. Werden andere Personen für die Umsetzung benötigt, so wird besprochen wie man diese am besten einbinden kann.

 

Meine Angebote können keine ärztliche Untersuchung und Behandlung sowie Psychotherapie ersetzen. In Absprache mit Ihrem behandelnden Therapeuten können meine Angebote als sinnvolle Ergänzung mit einfließen und unterstützend wirken.

Weiterführende Informationen

Quellen:
Tempel, J. & Ilmarinen, J. (2013): Arbeitsleben 2025: Das Haus der Arbeitsfähigkeit im Unternehmen bauen. Herausgegeben von Marianne Giesert. Hamburg: VSA.  
Giesert, M., Liebrich, A., Reuter, T. & Conrads, R. (2014): Arbeitsfähigkeitsmanagement im Demografischen Wandel. Ein Leitfaden für Unternehmen und Beschäftigte im Demografischen Wandel.